Schlafstörungen

Unterschiedliche Arten von Schlafstörungen

1. Schlafstörungen beim Aufwachen

Hierbei handelt es sich um das teilweise erwachen im ersten Nachtdrittel. Oft sind dies folgen von einem traumatischen Erlebnis. Bei Erwachsenen vermutet man, psychische Konflikte oder Störungen. Bei älteren Menschen sind Aufwachstörungen meist eine folge von Medikamenten. Kinder und Jugendliche haben dies wahrscheinlich als folge einer von selbst vorübergehenden Reifungsstörung des Gehirns.

 

Eine Frau Schlafwandelt in der Gegend umher
Schlafwandeln

• Schlafwandeln

Zum Schlafwandeln gehört nicht nur das nächtliche umherirren, sondern auch weniger spektakuläre Vorkommnisse wie zum Beispiel sich in Bett aufsetzten, umherschauen oder einfach nur in der Gegend stehen. Meist beginnt das ganze mit dem aufsetzen im Bett, daraufhin folgen die sinnlosesten Handlungen bis hin zu kochen oder spazieren. Die meisten Schlafwandlehrepisoden dauern nur wenige Sekunden/ Minuten. Der Schlafwandler kann sich im Nachhinein an nichts mehr erinnern. Betroffene Personen besitzen keinerlei schlafwandlerische Sicherheit und können sich daher sehr leicht verletzen. Kinder schlafwandeln deutlich öfter. als Erwachsene. Bei den Kindern schlafwandeln 15 Prozent mindestens ein mal was mit dem erwachsen werden weniger wird. Erwachsene schlafwandeln rund zwei bis drei Prozent.

 

• Schlaftrunkenheit

Betroffene leiden an Verwirrtheits Zuständen während und nach dem Erwachen insbesondere in der ersten Nachthälfte. In diesem Zustand weiß der betroffene meist nicht, wo er sich befindet, wie spät es ist, und so weiter. Schlaftrunkenheit kann Minuten bis stunden anhalten. Im Normalfall kann sich der betroffene auch im Nachhinein an nicht erinnern.

 

• Pavor Nocturnus

Ist das plötzliche und schlagartige erwachen mit einem schrei und einer intensiver Furcht. Der betroffene ist in heller Aufregung beruhigt sich aber dennoch sehr schnell nach einigen Minuten. Am nächsten Morgen weiß der betroffene in aller Regel nichts von der nächtlichen Episode.

 

 

2. Schlaf-Wach Störungen

 

• Einschlafzuckungen

Zeichen sich aus durch kurze Zuckungen in Beinen, Armen oder am Kopf. Sie beginnen beim Einschlafen, und kommen bei fast allen Menschen als natürliches Phänomen des Einschlafprozesses vor. Bei vereinzelnden Vorfällen ist keine Therapie nötig. Von einer Krankheit ist erst die rede, wenn die Zuckungen so stark sind das sie das Einschlafen hindern.

 

• Sprechen im Schlaf

Verständliches oder unverständliches Stammeln| Sprechen ohne das der betroffene sich dessen bewusst ist, kann in allen Schlafstadien vorkommen.

 

•Wadenkrämpfe

Sie sind unangenehm, aber meist harmlos. Nächtliche Wadenkrämpfe sind keine Krankheit sondern ein Symtom. In den meisten fällen sind sie einfach zu beheben. Mögliche Ursachen sind meist zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Magnesiummangel, Übermäßige/geringe Belastung der Muskulatur, Alkohol, oder Medikamente.

 

• Schlafstörungen durch rhythmische Bewegung

Gleichartige wiederholte Bewegungen, meist des Kopfes. Die beim Schlafen gehen anfangen und bis in den Tiefschlaf andauern können. Diese eher unbekannte Schlafstörung beginnt meist im ersten Lebensjahr und kann bis ins Kindesalter andauern.

 

• Schlaflähmung

Bezeichnet die Unfähigkeit sich nach dem Aufwachen oder beim Einschlafen zu Bewegung. Der zustand kann mehrere Minuten andauern und ist für den betroffenen sehr qualvoll, da er das Gefühl hat, gelähmt zu sein. Der Zustand endet in aller Regel spontan oder, wenn der betroffene angesprochen wird. Schlaflähmung ist ein Symptom der Narkolepsie, tritt aber sporadisch auch bei Menschen mit einen gesunden Schlaf auf.

 

3. REM- Schlafparasomnien

• Albträume

Sind Angstträume die in den meisten fällen bei Kindern vorkommen, sie werden im Laufe der Entwicklung weniger. Bei erwachsenen sind Albträume meist folge einer psychischen Belastung. Im erwachsene Alter können Alkohol sowie Tabletten Albträume unterstützen.

 

• Herzrhythmusstörungen

Hierbei leiden betroffene an Herzklopfen oder einem unregelmäßigen Herzschlag. Von Herzrytmusstörungen spricht man, wenn der Herzschlag krankhaft verändert ist, sich also nicht mehr passend der Situation verändert.

 

 4. Weitere Parasomnien

 

• Zähne knirschen

Als gelegenheits-- Phänomen tritt Zähne knirschen im Schlaf bei den meisten Menschen auf. Zähne knirschen ist in den seltensten fällen behandlungs- bedürftig. Egal ob bei Gelegenheit oder krankhaftes Zähne knirschen sollten Sicherheits Vorkehrungen getroffen werden gegen das Abnutzen der Zähne.

• Nächtliches Bettnässen

Beim nächtlichen Bettnässen muss man zwischen zwei formen unterscheiden, der primären und der sekundären. Die Primäre Form bedeutet das (meistens Kinder) noch nie innerhalb von mindestens sechs Monaten trocken waren. Sekundär bedeutet, dass nach einer langen zeit das nächtliche bettnässen wieder beginnt. Die sekundäre Form ist meist mit  psychischen Problemen verbunden.

 

Nächtliches Bettnässen als Schlafstörung
Bettnässen

• schlafbezogenes abnormales Schlucksyndrom

Ist das unangemessene schlucken von Speichel, verschlucken, Husten im Schlaf, plötzlich Erwachen mit Verstrickungs- Gefühlen.

 

•Plötzlicher ungeklärter Tod

Der Tod kommt aus dem nichts und völlig unerwartet. Allein in Deutschland sterben jährlich 150.000 Menschen durch den plötzlichen nächtlichen Tod. Es gibt nur eine Möglichkeit wie der Betroffene überleben kann. Es muss sofort erste Hilfe geleistet werden. Meist ist hierfür eine Herzrhythmus Störung schuld.

 

• Schlafstörung Schnarchen-Schlafapnoe

Schnarchen ist eine alte Volkskrankheit. Man unterscheidet jedoch unter den zwei formen des Schnarchen. Das primäre Schnarchen ist durch lautes Schnarchen gekennzeichnet. Es ist ungefährlich und muss daher nicht behandelt werden. Unregelmäßiges, Lautes Schnarchen ist nicht nur eine nervige Eigenschaft, sondern verweist oft auf eine ernstzunehmende Schlafstörung hin. Vor allem Männer im höheren Alter leiden häufig an starken Schlafapnoen. Ungefähr 20 Prozent aller 40-60-jährigen und 60 Prozent der 65-70-jährigen Männer sind betroffen. Frauen sind dank einer Anatomie im Halsbereich meist bis zur Menopause verschont

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