Schnarchen

Schnarchen- Ursachen und geheime Lösungen!

Schnarchen stört in den meisten fällen nicht den Betroffenen, vielmehr hält es ihre Mitbewohner wach. Jeder zweite Mann und jede vierte Frau im mittleren bis hohen Alter schnarcht im Schlaf. Doch keine Sorge: je nach Schwierigkeit kann Schnarchen mit simplen Techniken eingedämmt werden oder bei Schweren fällen mit ärztlicher Unterstützung.

 

Darum Schnarchst Du...

Schnarchen beschreibt das Geräusch das bei Verengungen der oberen Luftwege entsteht. Das kann zum Beispiel ein verlegter Rachen sein, wenn die Muskulatur während dem Schlaf in diesem Bereich sehr stark erschlafft. Ein gewisser Verlust der Muskelspannung in der Nacht ist völlig normal. Ragen jedoch Gaumensegel und Zäpfchen weit in den Hals hinein, bringt die Luft beim Ausatmen sie zum Flattern. Dadurch entsteht das röchelnde Geräusch

Die bekanntesten Ursachen

Die Nase als Unruhestifter

Der Luftstrom in der Nase kann so verändert werden, das es in den folgenden, tiefer gelegenen Etagen, zu massiven Schlafstörungen kommt. Sie können anatomisch bedingt sein

• Nasenscheidewand Verkrümmung

• Knöcherne Spore

• Große Nasenmuscheln

• Schwellung/ Verstopfung

 

Gaumen und Zäpfchen

Egal in welcher Art, hängt der Gaumen im Luftweg, kann er anfangen zu schwingen. Somit entsteht das Schnarchen.

 

Mandeln Verursachen Schnarchen

Die Rachenmandeln können groß werden und zu massiven Hindernissen führen. Auch der an der Rachen oberwand befindliche Gaumenmantel kann den Luftweg Verengen. In den meisten fällen kommt das bei Kindern und Jugendlichen vor.

 

Schnarchen verursacht durch die Zunge

Bei der nächtlichen Muskelentspannung fällt sie zurück. Damit Blockiert sie den Luftweg. Die schlaffe Zunge ist ein sehr häufiger Grund.

Durch den Kiefer

Kieferfehlstellungen verengen oft den Luftweg. Besonders, wenn der Unterkiefer in einer ausgeprägten Rückenlage ist. Die Zunge fällt gemeinsam mit dem Kiefer zurück und sind somit doppelte Schnarch-verstärker.

 

Durch Polypen

Sie sind nicht schädlich, es sind weiche und wässrige Wucherungen im Bereich der Nasenschleim haut. Sie wachsen in den Nasennebenhöhlen in die Nasenhaupthöhle hinein. Meist Atmen betroffene anschließend durch den Mund.

Schnarchen durch die Rückenlage

Egal in welcher Position man Schläft, kann man Schnarchen. Doch die Rückenlage verstärkt dies am besten. Die Anziehungskraft zieht den Unterkiefer und die Zunge zurück. So können sogar Schlafapnoe entstehen.

Mit zunehmendem Alter

Mit dem zunehmendem Alter nimmt auch das schnarchen zu. Das Gewebe wird weicher und Schlaffer. Die Wände kollabierten leichter und Schnarchen entsteht.

 

Das Geschlecht spielt eine Rolle

Männer Schnarchen durchschnittlich doppelt so oft wie Frauen. Das liegt zum einen daran das Frauen weniger dick sind und zum anderen trinken Frauen weniger Alkohol. Dies sind wesentliche Fakten.

Alkohol

Lässt unsere Muskelentspannung noch schwächer werden. Man ist nicht mehr so gut auf den Beinen unterwegs. Genau das gleiche passiert mit dem Atemschlauch, dessen Spannung nachlässt und leichter kollabiert. Bei einem Zusammenfall oder, wenn er sehr eng wird fängt man an zu schnarchen.

 

Medikamente und Drogen

Medikamente genauso wie Drogen können eine Muskel entspannende Wirkung haben. Auch rauchen lässt die Schleimhäute verdicken oder eine chronische entzündliche Reaktion mit Schwellung entsteht. 

 

Schnarchen in der Schwangerschaft

Gegen Ende der Schwangerschaft kommt es wie es dem nichts. Denn die Nasenschleimhäute sind stärker durchblutet und deshalb angeschwollen.

Einen ebenfalls großen Einfluss nehmen die Schwangerschaftshormone vor allem das Progesteron lässt das Gewebe im ganzen Körper anschwellen, ebenso im Rachen

Durch Übergewicht

Das sogenannte Doppelkinn drückt den Zungengrund zurück. Es erhöht den Druck auf dem Atemschlauch. Fettgewebe kann im übermaas auch nach innen drücken und zwängt den Luftweg ein. 

 

Achtung: Ärzte nehmen Schnarchen oftmals nicht ernst!

Auch Ärzte machen Fehler. Sie können sich bei der Ursache täuschen und verschreiben falschen Medikamente oder Maßnahmen. Ein Beispiel: Bei starken Alkohol Konsum kann der Arzt die Situation schlecht einschätzen, so verschreibt er ein Medikament das diesem gar nicht entgegenwirkt. In so einem Fall sollte dem betroffenen anderweitig geholfen werden. Im schlimmsten Ausnahme Fall kann die Behandlung das Problem noch verstärken.

 

Ist Schnarchen gefährlich?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste wäre das gleichmäßige und ruhige schnarchen, es ist ungefährlich und hat in den aller meisten fällen keine Folgen. Sehr intensives und lautes Schnarchen stört nicht nur den Partner oder Zimmergenossen, es kann in extrem fällen zu wiederholten Atemaussetzern führen.

Wo das Schnarchen entsteht
Die folgen vom Schnarchen

Aber keine Sorge das Gehirn merkt schnell das der Sauerstoff Gehalt im Blut sinkt und löst einen Alarm aus: Herzfrequenz und Puls erhöhen sich so stark das der Betroffene aufwacht. Dennoch zieht dieser Vorgang folgen. Betroffene Leiden an:

• Kopfschmerzen

• Tagesmüdigkeit

• schlechter Konzentration

• schlechter Laune

Schwerer chronischer Bluthochdruck

Der im Gehirn ausgelöste Alarm und damit verbundene hohe Puls und die Herzfrequenz führen zu einem höheren Schlaganfall Risiko. Im schlimmsten Fall ist es vier mal so hoch. Experten raten allen, die Schnarchen und Tagsüber müde oder unkonzentriert sind den Arzt aufzusuchen.

 

Du solltest den Arzt aufsuchen wenn...

Die obengenannten Beschwerden auf dich zutreffen. Oder dein Partner/Mitbewohner merkt wie du oft und unregelmäßig schnarchst. Der richtige Ansprechpartner währe hier der Hals-Nasen-Ohren Arzt. Diese können herausfinden warum die Atmung behindert wird.

 

Behandlungs-Tricks:

Diese behandlungs-Tricks richten sich gegen einfaches Schnarchen. bei starken Beschwerden werden sie kaum Wirkung zeigen

 

• Die Gewichts Reduktion. So verschwinden Fetteinlagerungen im Halsbereich, die das Schnarchen fördern.

 

• vermeide Alkohol. Den letzten tropfen solltest du zwei Stunden vor dem Schlafen gehen zu dir nehmen. Verzichten solltest Du Genauso auf Tabletten und andere Drogen.

 

• Nicht auf dem Rücken Schlafen. Es führt zu einem Zurückrutschen der Zunge, was die Atmung blockiert. In 80 Prozent aller fälle wirkt die Änderung der Schlafposition sehr positiv.

 

Im Internet werden unzählige anscheinende Wundermittel empfohlen deren Wirkung allerdings nicht bewiesen ist. Kaufe nur seriöse, geprüfte Produkte.

 

Wie Ärzte dir helfen können

Überdruckbeatmung

Die Überdruckbeatmung erfolgt mit Hilfe einer Maske. Hierbei wird die Raumluft mit einem leichten Überdruck zugeführt. Dadurch können die oberen Atemwege offen gehalten werden. Der Überdruck verleiht ihnen Festigkeit. Die Atemwege sind nicht mehr beeinträchtigt und die Atemstillstände verschwinden. Der Nachteil ist, dass die Atemmaske die ganze Nacht getragen muss. Es kann unangenehm oder einfach nur lästig sein. Die Überdruckbeatmung hat aber keinerlei Nebenwirkungen und wirkt sich auch positiv auf zum Beispiel Sodbrennen aus.

 

Nasenpflaster

Eine simple Möglichkeit weiche Nasenflügel mit Engstelle an der sogenannten Nasenklappe zu verringern besteht in der Anwendung von Nasenpflastern. Die den Nasenflügel außen stabilisieren.

 

Biss Schiene usw.

Zunächst kann eine Bisschiene, ein Zungenbilder, oder ein Nasenpflaster ausprobiert werden. Diese Gerätschaften helfen die Atmung zu verbessern indem die Zunge fixiert, oder der Unterkiefer nach vorne verlagert wird.

 

Medikamente

Leider gibt es momentan noch kein Arzneimittel das dauerhaften Erfolg erzielt. Die begleitenden Symptome können erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden. Am besten funktioniert das bei Bluthochdruck oder Herzrhythmus Störungen

Operatives verfahren

Operation um Schnarchen zu verhindern
Operativ Schnarchen entfernen

Es gibt unterschiedliche operative verfahren, abhängig der Diagnose versucht man den Rachen zu erweitern oder die Nasenatmung zu verbessern.

Folgende eingriffe sind möglich:

• Op am Gaumen

• Op an der Zunge

• Nasennebenhöhlen Op

• Nasenscheidewand Op

• Polypen Op

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