Albträume, was passiert da wirklich?

Albträume und Träume- wo liegt der unterschied

Albträume sind normal, jeder hat mal welche. Ungefähr fünf bis zehn Prozent aller Deutschen leiden regelmäßig an wiederkehrenden Albträumen, Kranke oder Traumatisierte noch häufiger. Sobald sie dir die Freude am Schlafen nehmen sollte man sich professionelle Hilfe suchen. Auch wenn man sich nicht daran erinnern kann, man träumt immer. Pro Nacht sind es ungefähr zwei Stunden. Man kann sich an den Traum nur dann erinnern, wenn dieser so extrem war das er uns geweckt hat. Meist sind Träume aufschlussreich, weil wir mehr über uns selbst erfahren. Botschaften können dennoch auch rätselhaft erscheinen und angst machen.

 

• chronische Albträume

Egal ob eine Verfolgung, im freien Fall, oder einfach nur ein verwirrender Traum. Von chronischen Albträumen wird gesprochen sobald der Betroffene regelmäßig (mindestens zwei Monate) mindestens ein mal pro Woche an einem Albtraum leidet. Die Lebensqualität kann unter diesen Albträumen extrem sinken und kann die Leistungsfähigkeit verringern. Die drei bekanntesten Albträume sind: Sturz in die Tiefe, Flucht und gelähmt sein in einer gefährlichen Situation.

 

•Haben sie eine Bedeutung?

Albträume verarbeiten das erlebte
Haben Albträume eine Bedeutung

Albträume kommen in 99 Prozent aller fälle nicht ohne Grund. Und haben demnach eine Bedeutung, in der Regel offenbart sich in diesen Träumen ein verdrängter emotionaler Aspekt der Persönlichkeit. Forscher vermuten, dass Veranlagung oder Stress chronische Albträume verstärken können. Ebenso haben sensible und kreative Menschen eine höhere Fernlagerung für Albträume. 

Sie können verstärkt werden durch: Alkohol, Drogen und Tabletten

 

Warum Träumen wir überhaupt?

Weshalb wir überhaupt träumen ist immer noch nicht abschließend geklärt. Einige Wissenschaftler sind der festen Überzeugung das wir in unseren Träumen Fragestellungen das Alltags verarbeiten, sie demnach der Problem Lösung zu dienen. Menschen träumen in der REM Schlafphase, REM bedeutet Rapid Eye Movement (Englisch für schnelle Augenbewegungen) die schnellen Bewegungen der Augen unter den Augenlidern ebenso erhöht sich der Puls wie Blutdruck. Wer in dieser Schlafphase erwacht egal ob durch einen Albtraum oder den Wecker kann sich am Morgen an den Traum erinnern.

 

Wann man sich Hilfe suchen sollte:

• Mindestens einmal die Woche, über mindestens sechs Monate. Ist das ein Anhaltspunkt für eine mögliche Albtraum Störung.

•Obwohl du müde bist, zögerst du das Einschlafen heraus

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Da in jedem Albtraum ein unbekanntes Wesen vorkommt das den Träumenden angst einjagt, sind sich forscher/Wissenschaftler sicher das dies nicht ohne Grund geschieht. In den aller meisten fällen erfüllen Albträume einen Zweck, genau wie bei einem starken Husten oder der erhöhten Temperatur einer Grippeinfizierung

 

Forscher versuchen mehr über Albträume herauszufinden
Schlaflabor erforscht Albträume

Gehirn scanns zeigten welche Gehirnregionen bei Albträumen besonders aktiv sind. Das limbische System, das für Emotionen verantwortlich ist. Der Amygdala teil beherrscht die negativen Emotionen, besonders die Angst. Er ist überraschend stark aktiv bei Albträumen. Frauen machen sich im Leben insgesamt mehr Gedanken als Männer. Deshalb haben Frauen im Durchschnitt dreimal öfter Albträume. Bei Kinder verhält es sich so, das sie nicht gut mit Ängsten umgehen können. Vieles was neu und unbekannt ist, wirkt auf sie bedrohlich und kann schnell zur Vorlage für nächtliche Albträume werden. Kinder im Vorschulalter haben oft durchaus jede Nacht einen Angsttraum, weil sie unerwartet viel aufnehmen müssen. Deshalb sind in diesem Stadium Albträume in einen gewissen Grad normal.

 

 

Den Arzt aufsuchen!

Lieber zu oft als zu wenig zum Arzt. Kannst du das Problem selbst lösen oder brauchst du professionelle Unterstützung. Diese frage sollte man sich als Erstes stellen, und ehrlich beantworten. Der beste Ansprechpartner ist meist der Hausarzt, lass dich richtig beraten. Scheue dich nicht davor mit ihm über alles zu sprechen.

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